10. April

GZSZ



...mit happy End

Das Auswärtige Amt warnt vor Reisen. Viele schlimme Geschichten kursieren im Internet und (fast) jeder Overlander fürchtet sich vor diesem Land: NIGERIA. Einige machen das Land deshalb in 2 Tagen Dauerfahrt, um möglichst schnell dem Risiko zu entfliehen. Für uns war deshalb auch lange klar, in möglichst kurzer Zeit dieses Land hinter uns zu lassen, nur brauchten wir noch das Visa für das folgende Land Kamerun. Über Samuels Schwester und den CVJM-Weltdienst bekamen wir eine Adresse und eine Kontaktperson vermittelt. Dadurch und durch unsere bisherigen Reiseerfahrungen geprägt gingen wir sehr entspannt an die Sache. Über die Hauptstadt Abuja sollte die Reise gehen. Die Strecke dorthin stellten wir uns einfach und gut machbar vor. Erst am späten Nachmittag überquerten wir die Grenze, da zuvor - wir es in Cotonou noch geschafft hatten das schwierige DRC-Visa zu bekommen. Aufgehalten von unzähligen Polizeikontrollen - mehr als je zuvor - schafften wir es nicht bis zum CVJM in Ibadan, sondern suchten uns vorher ein Hotel in Abekouta. Los gings am nächsten morgen schon früh um 6 Uhr, um möglichst viel Zeit zu haben bis nach Hope Eden zu kommen. Leider schafften wir es nur bis Ibadan, wo uns an einer Tankstelle Benzin statt Diesel getankt wurde. An der billigen Rechnung ist es uns aufgefallen und die Tankstelle hat schnell einen Mechaniker organisiert um den Tank leerzupumpen. Dies lief ganz gut und wir waren schnell die Attraktion im Viertel. Doch einige "bad Boys" wollten am Ende Geld. "Damit ihr hier sicher seid." Doch für nichts tun, gibts auch kein Geld. Die Jungs wurden böse und wir mussten recht zügig verschwinden. Die zeitliche Verzögerung und das Adrelanin der Szene lies uns eine Nacht in Ibadan verweilen und die ca. 11 stündige Fahrt am nächsten Tag bewältigen. Das gefährlichste der ganzen Reise ist wohl der Verkehr. Besonders in Nigeria. Überladene LKWs, schlechte Straßen mit unzähligen Schlaglöchern und unzählige nicht entdeckten Rennfahren.
40km außerhalb von Abuja liegt Hope Eden. Von Annegret und ihrem nigerianischen Mann Shiekar wurde eine Schule und eine Farm als Communityprojekt vor einigen Jahren gegründet. Wir durften eines der Gästezimmer als Basis unserer Erldigungen in der Hauptsadt nutzen. Das Angolavisum war leider nicht zu bekommen, dafür lief das Kamerunvisa ganz gut und konnte einen Tag später abgeholt werden. Leider sind gegen Ende der anstrengenden Fahrt durch Nigeria wieder seltsame Geräusche am Auto aufgetaucht. Als Tipp hatten wir die Mercedeswerkstatt, die von einem Deutschen geführt wird. Dort hat uns Stavros zwar nicht bei unserem Problem helfen können, dafür konnten wir die Kupplungsflüssigkeit wechseln und unseren Ölvorrat auffüllen. In der Landroverwerkstatt der Stadt halfen sie uns am nächsten Tag unsere Räder neu zu wuchten und einige völlig zerschlissene Gummis der Stoßdämpfer auszutauschen. Etwas verzögert ging es daher Richtung Kamerungrenze.
In einer unserer Reiseapps lasen wir von einer Mandrilla-Ranch mitten im Dschungel. Da diese Nahe der Grenze liegt und für andere Reisende ein Highlight darstellte wollten wir hier zwei Nächste verbingen. Die Fahrt hierher war wieder sehr anstrengend und nach 10 Stunden endlich geschafft. Wieder waren unzählige Kontrollen und Schlaglöcher auf dem Weg. Mitten im Dschungel bedeutet hier wirklich MITTEN im Dschungel. Die Teerstarße hört irgendwann auf und man Fährt über kleine Brückchen durch dichten Wald. Obwohl es noch Tag war, war es hier unten im Wald schon dämmrich. Der Empfang war herzlich und wir fühlten uns wie in einer Forschungsstation aus Juresicpark. Der Besuch der Affengehege musste auf morgen warten, dafür bekam unser Landyfant einen Bruder. Laura und Chimil sind wie wir unterwegs. Gleiche Strecke, ähnliches Zeitfenster, nahezu selbes Equipment, ähnliches Alter. Den Abend verbrachten wir mit Quatschen und Austausch über die Reise. Der Grund der Ranch ist der Schutz der vom aussterben Bedrohten Mandrill-Affen. Über 600 Drills leben in 6 Gruppen in rießigen Gehegen. Auch Schimpansen gibt es hier. Wir konnten beim Füttern dabeisein und eine schöne Dschungelwanderung um die Gehege machen. Unzählige Bananen werden hier jeden Tag verfüttert. Ein wichtiger Beitrag zum Artenschutz findet hier statt! Die Zeit hier genossen wir sehr!!!

 

15. April: Ringroad

Tansania
im Grasland unterwegs

Mit zwei Autos, besonders mit zwei Landyfanten, unterwegs zu sein gibt Sicherheit. Und zu Viert zu reisen macht Spaß und so war es keine lange Überlegung mit Laura und Cemil gemeinsam weiter Richtung Kamerun zu reisen. Die Grenzformalitäten liefen wie gewohnt eher langsam und gemütlich und schleppten sich bis in die Dunkelheit. Aber wir fanden, dank Tipp, einen schönen Platz am See Awing. Die Entscheidung welche Route wir gemeinsam erkunden wollten war schnell getroffen. Die sogenannte „Ring Road“ soll eines der Highlights in Kamerun sein. Die Ring Road liegt im Westen Kameruns und ist knapp 320 Kilometer lang und verläuft wie der Name sagt in einem Kreis. Offiziell heißt dieses Gebiet auch Grasland, eine wie wir finden sehr passende Beschreibung zu diesem unglaublich grünen und wunderschönem Gebiet. So machten wir uns nach der ersten Nacht am See in Richtung Bamenda im Westen Kameruns auf. Kamerun besteht aus dem frankophonen (französisch sprechend) und den anglophonen Teil (englisch sprechend). Dieser Unterschied spaltet das Land. Der anglophone Teil im Westen Kameruns gefällt uns total gut. Die gepflegten Häuser mit Vorgärten, in denen Blumen sprießen, Felder die äußerst akkurat angelegt und bearbeitet werden und ihre fleißige Art passen nicht ganz in unser bisheriges Bild von Afrika. Leider wird dieser Teil des Landes und deren Bevölkerung nicht wirklich vom Rest des Landes wertgeschätzt. Der Präsident versucht alles um diesen Teil Kameruns zu unterdrücken und „seinen Teil“ der Bevölkerung zu bevorzugen. Seit einiger Zeit wurde auch das Internet im Westen lahm gelegt, um beginnende Proteste zu unterbinden. Die Bevölkerung im Westen legt daher aus Protest Montags ihre Arbeit nieder. Auch die Schulen und Universitäten sind seid Oktober geschlossen. Eine Traurige und auch bedenkliche Entwicklung, denn wer weiß wie lange die Proteste noch so friedlich bleiben. Diese negative Entwicklung bekommt auch das Kunsthandwerkzentrum „PRESCRAFT“ der Presbytarier in Bali zu spüren. Ein Schweizer Pastor hat dieses Zentrum 1961 gegründet. Neben einem Aufforstungsprogramm und einem Gästehaus gibt es mehrere Verkaufsausstellungen für das gefertigte Kunsthandwerk. In Bali kann man den Handwerkern bei der Arbeit zuschauen und im 20Km entfernten Bamenda die gefertigten Produkte im Shop kaufen. Wir verbrachten eine Nacht in Bali direkt auf dem Gelände der Handwerker. Es war total spannend die Handwerker bei ihrer Arbeit über die Schulter zu sehen und mit ihnen über ihre Arbeit und die Entwicklung des Landes ins Gespräch zu kommen.
Entlang der Ring Road führte uns unser Weg über akzeptable Pisten und wunderschönen Landschaft zum Lake Nyos. Vor allem die Schlammpützen nutzten die Jungs zum planschen mit ihren Autos. Lake Nyos ist ein besondere und geschichtsträchtiger Vulkansee. 1987 kam es dort zu einem tragischen Unglück. Ausgelöst durch einen Erdrutsch wurden 1,7 Millionen Tonnen CO² freigesetzt und so starben über 1700 Menschen und alle Tiere im Umland. Seit 2001 ist ein dickes Rohr bis in 200 Meter Tiefe in Betrieb. Das CO² gesättigte Wasser steigt in dem Rohr nach oben und schießt an der Oberfläche in einer Fontäne heraus. So soll das CO² bis 2021 vollständig abgebaut sein. Die ausströmende Konzentration ist völlig unbedenklich und so verbrachten wir eine ruhige Nacht an diesem total schönen aber krausigem Ort.
Die weitere Fahrt wieder gen Süden führte uns diesesmal über weniger gute Pisten. Und so blieben wir gleich am Vormittag stecken und hatten Mühe bei beginnendem Regen beide Landys sicher über die Pisten zu manövrieren. Bevor jeder Landy mit Besatzung jeweils eigenen Wege geht, schauten wir uns noch gemeinsam eine der größten und bedeutendsten Chefferien (Königspalast) an. Ein Art Stammesführer lebt hier mit seinen unzähligen Frauen (diese werden von König zu König vererbt) und Kindern auf einem großen Gelände. Wir besuchten hier das Museum mit traditionellem Handwerkzeug und warfen einen Blick in das traditionelle Versammlungsgebäude.

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03. April: Magern-Darm

Tansania
Pendjari Nationalpark

So problemlos, schnell und freundlich hatten wir noch keine Grenze erlebt. Zumindest auf der togolesischen Seite. Es gab keinen Schlagbaum, keine Polizisten und auch keine Verkaufsstände. Nirgends war zu erkennen, dass man nun im Nachbarland Benin angekommen war. Im nächsten Ort fragten wir uns zur Polizei und zum Zoll durch. Beim Zoll war tote Hose. Nur ein schläfriger Wärter bequemte sich auf von seiner Schlafbank und erklärte uns, sein Chef sei heute nicht da, niemand könne uns das Papier für das Auto ausstellen. Wir sollen doch morgen wiederkommen. Wir wollten es bei der Gerndarmerie probieren. Doch auch hier konnte dies niemand erledigen. Auch die Pässe könne nur die Police abstempeln. In der nächsten größeren Stadt sollte es gehen. Da wir noch die besondere Bauweise der Gegend genauer unter die Lupe nehmen wollten, entschieden wir uns wiedereinmal für kleine Sträßchen durch verstreute Dörfer. Zur Mittagszeit hielten wir unter Mangobäumen in der Nähe einer Tata (Lemburg). Wir wollten nicht so unhöflich sein und einfach reinmaschieren und Bilder schießen, sondern uns langsam annähern.
In meinem Magen fing es an etwas zu rumohren und so lies ich das Mittagessen vorbeugend ausfallen und begnügte mich mit viel Wasser. Nach einem kleinen Schläfchen, beobachtet von ungefähr 10 Kindern, wollten wir, ganz vorsichtig natürlich, der Lehmburg und ihrer Familie einen Besuch abstatten. Doch das Grummeln im Bauch wurde zu einem Donner und plötzlich wollte alles wieder raus. Misst. Jetzt hats mich auch noch erwischt, wie Laura 2 Tage zuvor. Direkt dannach war es wieder besser, doch die Familie der Lehmburg verstand kein französisch und so wollten wir etwas weiterfahren und dort nochmals fragen ob wir ein paar Bilder machen dürften. Im nächsten Dorf wurden uns dann auch gleich Stühle, Essen und Wasser angeboten und eiligst der Chef des Hauses organisiert. Doch bis dieser kam, musste ich mich schon wieder zurückziehen. Die Mädels hatten leider alleine das privilieg sogar in und auf eine Tata zu dürfen. Heute meist nur noch als Stall und Lagerräume benutz, waren sie früher der sichere Hafen der Familie. Ein wirklich kleiner runder Eingang zum reinkriechen und keine Fenster sollten die Angreifer davon abhalten, die Familie umzubringen oder zu versklaven.
Unser Ziel in Benin ist der Pendjari Nationalpark. Wenigstens noch etwas in die Richtung wollten wir heute fahren. Doch schon nach ein paar Hundert Meter musste Hannah wieder anhalten. Fahren war für mich schon nicht mehr drin. Und diesesmal wollte es nicht nur oben, sondern auch unten raus. Noch zweimal versuchten wir weiterzukommen, doch dann konnte ich nicht mehr. Alles Wasser das ich zu mir nahm, kam kurz später wieder raus. Meine Finger und Füße fingen an zu bizzeln und ich wollte nur noch liegen. Erst dachte ich das wird gleich wieder besser, doch leider wurde es schlimmer. Hannah solle doch einen Schlafplatz suchen, ich will nicht mehr weiter, habe ich gebettelt. Mein Gesicht wurde wohl immer weißer und grüner, meine Finger fingen an zu krampfen und alle umstehenden Zuschauer gafften, anstatt zu helfen. Ob es im Dorf eine Krankenstation gäbe, fragte Hannah eine der Frauen. Hier nicht, aber nur 5km weiter gäbe es ein Krankenhaus. Also musste ich wieder aufstehen und aus dem Fenster lehnend die paar Kilometer durchstehen. Mitten auf dem Hof des Krankenhauses, vor der Türe zur Notaufnahme wässerte ich nochmals den Boden. Im Rollstuhl, kaum in der Lage zu gehen, mit verkrampften Fingern wurde ich eingeliefert. Im Raum der Notaufnahme gab es drei, mit Vorhängen abgetrennte Liegen. Eine war frei und nach dem Wiegen, Blutdruck- und Fiebermessen bekam ich ziemlich zügig meine erste Infussion. In der zwischenzeit war es drausen dunkel geworden und die beiden Mädels standen besorgt an meinem Bett. Tropfen für Tropfen ran die Infusion in meine Vene und meine Finger entspannten sich ganz langsam. Das Bizzeln lies endlich wieder etwas nach. Und bei der dritten Infusion war ich in der Lage von der Notaufnahmeliege in den Nachbarraum zu laufen. Dort gab es 4 Betten zur Überwachung der männlichen Notaufnahmepatienten. Auf der anderen Seite gab es den selben Raum für die Frauen. Hannah und Laura waren inzwischen nochmals losgegangen um ein Hotel zu suchen und für sie beide etwas zum Abendessen. Die medizinische Betreuung war augenscheinlich ganz gut, aber die Kommunikation eher minimal. So wusste ich nicht, was (heute) noch alles kommen sollte. Der erste Pfleger hatte gemeint über Nacht könnte ich gehen, die Nachtschwester wusste davon leider nichts. Der Arzt sei auch schon schlafen. Aber ich wollte eine erholsame Nacht in einem klimatisierten Raum und nicht ständig vom Stromausfall, der hellen Neonbeleuchtung und der Notaufnahme gestört werden. Nach kurzer Disskusion lies sie mich gehen, ich solle aber mrogen früh um 6 Uhr wieder hier sein. Nach einer kurzen, aber ganz guten Nacht hat mich Hannah dann wieder ins Krankenhaus gefahren. Die Schwester war etwas ärgerlich, warum wir jetzt erst kämen. Dabei war es genau 6:00Uhr auf unserer Uhr. Togolesischer Zeit. Misst, eine Stunde zu spät. Nochmals gab es 2 Infussionen, Blut wurde abgenommen und zusätzlich eine Stuhlprobe genommen. Und dann hieß es warten auf die Ergebnisse. Gegen 15:00Uhr gab es dann endlich Entwarnung. Die Blutwerte seien gut, die Stuhlprobe habe nichts ergeben und da ich wieder einigermaßen fitt sei, nicht mehr Spucken müsse könnte ich entlassen werden. Gott sei Dank habe ich alles gut überstanden. Im Camp Numi, eine Unterkunft vor den Toren des Parkes, erfuhren wir dann vom deutschen Besitzer Alfred, dass es das Beste Krankenhaus Benins sei (ausgenommen die Privatkliniken in der Hauptstadt) und selbst aus dem nachbarland würden sie hierher kommen. Gott sei Dank, dass wir gerade hier waren.
Dank der Infussionen ging es mir schnell wieder gut und nach einem netten Abend mit Schmidts aus dem Vogtland, die wir im Camp Numi getroffen haben, und etwas schrauben am Auto wollten wir für 24h in den Nationalpark aufbrechen. In der Abend- und Morgendämmmerung stehen die Chancen gut, Tiere zu beobachten. Und auf zwei ausgezeichneten Stellplätzen kann man direkt im Park campen. Schon am ersten Wasserloch waren wir begeistert von der Vielfalt der Tiere. Von der Aussichtsplattform konnte man die verschiedenen Tiere beim Trinken beobachten. Rechts kam eine kleine Herde Antilopen, links eine Affenfamilie. Warzenschweine und Vögel. Krokodile und Springböcke. Unzählige Vögel, klein und groß. Auf dem Weg zum Camp standen noch Büffel direkt neben der Straße. Und das Wasserloch unseres Camps war gefüllt mit Hippos. In der Karte stand, dass bis zu 100 Stück gezählt wurden. Den ganzen Abend und auch Nachts hörten wir sie grunzen. Die komischen Laute aus der Dunkelheit warem schon ganz schön unheimlich. Aber das Feuer gab uns Sicherheit. Und die Nacht konnten wir ja (zu dritt) sicher oben im Dachzelt verbingen. Mit Sonnenaufgang ging es am nächsten Morgen weiter. Löwen und Elefanten wollten wir gerne noch sehen. Und tatsächlich sahen wir die erste Herde Elefanten auf dem Weg zum nächsten Wasserloch. Und unser Highlight waren zwei Löwen, die unseren Weg kreuzten. Unzählige Antilopen aller Größen, Farben und Gestalt konnten wir sehen und fotografieren. Der Park ist der Arten- und Tierreichste Westafrikas und Safari macht hier echt Freude!
Nach einer weiteren Nacht bei Alfred mussten wir uns wieder auf die Straße Richtung Süden begeben. In Togo wurde uns der Diesel geklaut und dabei entwendeten die Diebe auch den Deckel unseres Wasserkanisters hinten am Auto. Aber ohne Deckel fehlt uns die Möglichkeit ausreichend Wasser transportieren zu können. Doch wo bekommt man in Afrika einen Deckel für einen Budeswehrkanister von 1978 her? Heinrich und sein Ausbildungszentrum CFL in Natitingou machen es möglich. In nur 8 Jahren entstand hier ein großes Ausbildungszentrum für Maurer, Metaller, Elektriker und Feinwerkmechaniker. Die Ausstattung ist beeindruckend. Ein Freundeskreis in der Schweiz und in Deutschland ermöglichen dieses Zentrum und sie tun dort alles um durch lokale Aufträge selbst auf die Beine zu kommen. Aus einem Stück Kunstoff drehten sie uns einen passenden Deckel. Danke Euch! Mit zwei Stopps auf dem Weg erreichten wir Cotonou Samstag abends und mussten Laui leider Sonntag abend auf den Flughafen bringen. Jetzt geht es für uns weiter durch Nigeria nach Kamerun, auf das wir uns schon sehr freuen.

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