22. April 2016

Camping



erste Übernachtung im Dachzelt



Regen, Regen, Regen. Und Arbeiten. Unser neues Bett musste leider einige Wochen auf uns warten. Endlich konnten wir einen freien gemeinsamen Abend finden, an dem keine allzu großen Unwetter angekündigt waren. Grill einpacken und ab gings nach Bönnigheim/Cleebronn. Auf der Wiese vor dem Wildparadies haben wir unser erstes Nachlager aufgeschlagen. Natürlich haben wir auch unsere große Markise ausprobiert. Während unsere Nachbarn schon früh in ihre Wohnmobile verschwunden sind, genossen wir den Abend am Lagerfeuer. Nachts konnten wir dann auch die Dichtheit des Zeltes überprüfen. Oben auf dem Heuchelberg mit Blick bis nach Heilbronn und Talheim haben wir eine weitere Campingnacht verbracht. Zu zweit haben wir hier Samuels Geburtstag ganz in Ruhe genossen und unser neues Abstandsgewirke getestet. Unter der Matratze liegt jetzt ein Geflecht aus Kunstofffasern, das die Durchlüftung der Matratze ermöglicht und den Liegekomfort erhöht.

Februar 2016: TÜV

Tansania
deutscher Bürokratendschungel



Willkommen im Deutschen Bürokratendschungel. #Phillip der Vorbesitzer hat uns freundlicherweise zwei Wochen Zeit gegeben das Auto umzumelden. In dieser Zeit wollten wir auch gleich den Landy von einem Auto auf ein Wohnmobil umschreiben lassen. Das spart sowohl Steuer, als auch Versicherung. Allerdings müssen hierfür gewisse Anforderungen erfüllt sein. So ist der wohnliche Gesamteindruck einer dieser Vorgaben. Außerdem müssen neben einem Spülbecken auch einen Tisch, Sitzgelegenheiten und Stauraum vorhanden sein. Das Dachzelt zählt nicht als notwendige Schlafgelegenheit, sondern die Schlafgelegenheit muss im Fahrzeug bereitgestellt werden. Die Kochstelle muss zudem fest verbaut sein, ein Kocher reicht daher nicht aus. Schnell mussten wir uns für ein Kochsystem entscheiden. Gas oder Benzin. Bessere Verfügbarkeit und günstigerer Brennstoff haben das Rennen gemacht. Die kompakte Form des coleman Zweiflammenkocher ermöglicht den Einbau an der Hecktüre. Nachdem diese Punkte abgearbeitet waren, kam leider die Absage des TÜV, eine Wohnmobilzulassung sei doch nicht möglich, da eine #Stehhöhe von 2m vor der Kochstelle im Auto nicht gegeben sei. Im Internet geht diese Diskussion schon eine ganze Weile, da es diese Vorgabe wohl nicht mehr gibt. Leider wusste unser TÜV-Bearbeiter und auch dessen Chef dies nicht. Nur mit Bestätigung des Zolls würden sie es trotzdem machen. Beim ersten Telefonat haben diese auch versprochen dies zu tun, aber nach einem Tag haben sie ihre Meinung geändert und meinten nun die KFZ-Zulassungsstelle sei zuständig. Dort wusste wiederum nur der Chef Bescheid und hat uns wieder an den TÜV verwiesen, dieser hätte die alleinige Entscheidungsgewallt. Nur mit Hilfe des TÜV Dachverbandes in Berlin konnte der TÜV-Süd Heilbronn davon überzeugt werden, dass die Stehhöhe nicht mehr zwingend erforderlich ist. Zwei Wochen haben für diese ganze Bürokratie leider nicht gereicht und so hatten wir das Auto vorübergehend abgemeldet. Danke an #Stefan für die sehr entgegenkommende Hilfe beim Ummelden zum Wohnmobil.

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