6. Februar

Rally



in netter Gesellschaft

Gesagt getan machten wir uns auf in das 440Km enfernte Atar. Die erste Hälfte fahren wir auf der großen Asphaltstraße, die weder lanschaftlich noch straßentechnisch viel zu bieten hat, außer unzähligen Polizeikontrollen an denen wir unsere bekannten "fiches" hinterließen. Nach ca. 300km haben wir uns dann recht spontan etschieden die Hauptsraße zu verlassen und einen Schlencker über die Piste zu fahren. Wir kannten weder die Streckenbeschreibung noch wussten wir von wem wir den Track in unserem Navi hatten. Die ersten Kilometer waren wenig beeindruckend, flache Landschaften, so gut wie nicht besiedelt und viel geholper über Stock und Stein. Gegen Abend kommen wir an einem schönen Dünenfeld an, an dem wir unser Nachlager aufschlagen. Und selbst hier in der Wüste treffen wir auf einen einsamen Nomaden mit Kamel und eine Nomandenfamilie die mit Sack und Pack untwegs ist- Der nächsten Tag beginnt gleich sehr anspruchsvoll. Das erwähnte Dünenfeld will durchquert werden und auch wenn wir in Marokko schon etwas Wüstenerfahrung gesammelt haben, waren die Dünen die wir hier in Mauretanien hatten weitaus höher und anspruchsvoller zu fahren. Anschließend ging die Fahrt über sehr abwechslungreiche Landschaften weiter. Auf der einen Seite ein nicht endendes Dünenfeld während auf der anderen Seite Berge und Geröllfelder zu sehen sind. Am frühen Nachmittag kommen uns im anspruchsvollen Gelände, nichts ahnend, zwei nett winkende Motorradfahrer entgegen, es sollen an diesem Tag nicht die letzten gewesen sein. Da eine Mittagpause längst überfällig war stellten wir uns einige Minuten später direkt neben die Piste in eine kleine Senke um etwas zu essen. Wir haben kaum mit den Essen angefangen schießen in einem Abstand von ca. 3 Minuten weitere Motorcrossräder an uns vorbei. Es folgten später auch Ralleyautos. Wir staunten nicht schlecht in welcher Geschwindigkeit sie diese anspruchsvolle Piste meisterten. Auf dem weiteren Weg kommen uns sicherlich weitere 15 Rallyautos, Motorräder und zwei Sanifahrzeige entgegen. Von einem dieser Sanifahrzeuge wurden wir kurz aufgeklärt, dass hier im Moment die Intercontinetal Rally stattfindet und wir im weiteren Verlauf gut auf die entgegenkommenden Autos acht geben sollen. Beeindruckt vom gesehenen und geschafft von der anspruchsvollen Strecke entschieden wir in Atar einen Campingplatz, geführt von einem Holländer, anzufahren. Der Empfang war gleich sehr herzlich. Wir trafen auf unser Kanadisches Ehepaar das wir bereits in Nouckchott getroffen haben. Micke und Sou sind mitte 70 und wollen wie wir in ihrem Landy bis Südafrika. Zudem trafen wir zwei nette Paare aus Deutschland. Mit Thomas und Claudia (38 und 48 Jahre) sind wir am Abend direkt in die Stadt um gemeinsam etwas zu essen. Ein total netter und witziger Abend an dem wir viel quatschten natürlich hauptsächlich über unsere bisherigen Reiseerlebnise. Zurück am Campingplatz haben wir den Abend mit Claudia und Thomas, Susanne (80 Jahre aus Deutschland) und dem sympatischen Schweizer Hans-Peter (Landymechaniker) ausklingen lassen. Hans-Peter ist Teilnehmer der erwähnten Rally und so bekamen wir noch einige interesannte Infos dazu (er stieg frühzeitig aus weil sein Landy schlapp machte). Nach einem ausgibigen Frühstück am nächsten Morgen und dem Besprechen der Reiseplänen mit den anderen sind wir los in Richtung Ouadane. Nach zwei Stunden misserabler Piste hat es uns dann kurz nach Ouadane erwischt und wir steckten im weichen Tiefsand. Das erstemal das wir nicht allein durch buddeln und Luft aus den Reifen zu lassen weiter gekommen sind. Um uns zu befreiern mussten auch die Sandbleche ausgepackt werden. Dafür sind wir mit einem tollen Blick in das Innere des Kraters Guelb er Richat, unser geplantes Ziel für den heutigen Tag, belohnt. Dieser soll wohl bei einem nicht stattgefundenm Vulkanasbruch enststanen sein. Auf dem innersten "Ring" des Kraters schlugen wir unser Nachlager auf und durften so am nächsten Tag vom Dachzelt aus den Sonnenaufgang bestaunen. 

Vom weiteren Verlauf der Strecke bis Chinguetti habt ihr ja bereits im letzten Blogeintrag gelesen.

Nach dem wir das historische Städtchen Ouadane ausgelassen haben. haben wir mit Claudia und Thomas die 7. heiligste Stadt des Islam Chinguetti angeschaut. Das Städchen hat an sich nicht sehr viel zu bieten außer einer sehr alten "Kasbah" in der sich nur erahnen lässt wie die Menschen damals gelebt haben könnten. Der anschließende Weg führt uns zu viert in Richtung Atar zurück. 20 Kilometer vor der Stadt ließen wir uns an einem schönen Flecken nieder und hatten einen weiteren echt schönen Abend mit den beiden. Beide haben ihre Jobs in Deutschland gekündigt und sind nun auf unbestimmte Zeit in Afrika unterwegs. Über Atar und Nouckchott ging es dann weiter südlich Richtung Grenze zum Senegal. Wir entschieden uns hier für den durchaus schöneren Weg durch den Nationalpark um anschließend die weniger frequentierte Grenze in Diama zu passieren. Im Senegal werden unsere ersten Stationen vermutlich St. Louis sein und dann gehts weiter nach Dakar.

15. Februar: Dakar

Tansania
"fast wie Urlaub"

Im Senegal folgte auf die Abenteuer der Wüste Kontrastprogramm. Zivilisation! Doch von Beginn: Schon recht früh am Morgen erreichten wir die kleine Nebengrenze Diama zwischen Mauretanien und Senegal. Wir dachten morgens sei noch nicht viel los, die Zollbeamten noch entspannt und alles geht schnell und reibungslos. Da Hannah noch recht angeschlagen war und es Samuel in der Zwischenzeit ziemlich erwischt hatte, hofften wir auf eine schnelle Grenzabwicklung. Aber leider kam es anders. Wieder waren viele viele Büros abzuarbeiten. Doch diesesmal wollte plötzlich fast jedes dieser Büros 10€ Bearbeitungsgebühr. Beim ersten Büro haben wir nach einer guten halben Stunde Diskussion gegen einen offiziellen Beleg nachgegeben. Beim nächsten Büro haben wir so lange gewartet und diskutiert bis wir so weiterkamen. Doch leider wiederholte sich das Spiel auf der senegalesischen Seite. Und da es erst Vormittags war, hatten die Beamten alle Zeit der Welt uns auszusitzen. Ohne 10€ kein Pass zurück PUNKT. Das Kopfweh wurde schlimmer, und auch Fieber kam hinzu, also haben wir doch nachgegeben, bezahlt und waren durch. Nix wie auf den Campingplatz Zebrabar etwas südlich von St. Louis. Schon seit Jahren hat sich dieser, von Schweizern geführte Campingplatz, als Treffpunkt für Afrikareisende entwickelt. Wunderschön unter Palmen, direkt am Strand, großzügig und gut gepflegte Anlage, nette Bar und "unsere Kanadier" ;-) Hier trafen wir Mike und Sue (zuvor in Nouakchott und Atar getroffen) wieder (nicht das letzte mal). Auch andere Reisende haben wir wieder erkannt und ein Teil der Rally haben wir hier auf deren Rückweg getroffen. Eigentlich wollten wir St. Louis anschauen, aber wir haben uns die zwei Tage nicht vom Campingplatz und kaum vom Auto wegbewegt, sondern uns auskurriert und erholt. Da wir bei Einreise aber nur 3 Tage zeit bekommen haben unsere Autopapiere in Dakar abstempeln zu lassen gings dann auch schon weiter. Die Fahrt nach Dakar war einfach. Sauber geteerte Straßen und keine Polizeisperren liesen uns schnell vorwärtskommen. Und dann kam sogar ein Stück Bezahlautobahn! Bis kurz vor der Innenstadt lief der Verkehr gut. Dann kamen wir ins Chaos der Millionenstadt. Richtig afrikanisch gings dann bei der Zollbehörde zu. Beamten in der Mittagspause, unzählige Büros die jeweils nur einen Stempel oder eine Unterschrift abgeben. 2 Stunden später hatten wir alle Papiere fertig abgestempelt zurück. Jetzt noch schnell auf der ein oder anderen Botschaft vorbeischauen, das war der Plan. Doch aufgrund des dichten Verkehrs und der langen Bearbeitungszeit im Zollamt war es schon spät und wir müde und ausgepowert und so waren wir froh Esther Lehman und ihre Familie ansteuern zu dürfen. Der Empfang war herzlich! Wir kannten weder sie noch ihre Kinder, wurden aber so lieb aufgenommen und eingeladen so lange dazubleiben wie wir wollen. Sogar ein Gästezimmer war für uns bereit! 5 Tage haben wir die Gastfreundschaft genossen. Wir haben das Visum für Guinea beantragt (dauerte von Freitag bis Montag), haben geduscht, lange im Bett geschlafen, das W-Lan genossen, Tischtennis gespielt, Tagesausflüge unternommen und lecker senegalesisch mit der Familie gegessen. Esther, ihre Tochter Hannah (8) und ihr Sohn Philip (16) haben uns den westlichsten Punkt Afrikas, die umstrittene Statue der "Wiedergeburts Afrikas" und den zweitwichtigsten Leuchturm Afrikas gezeigt. Wir durften sie in ihre Gemeinde begleiten, waren gemeinsam beim Italiener und haben zusammen schönste Korbwaren eingekauft. Und zum Schluss waren wir am Dienstag noch auf der ehemaligen Sklaveninsel Goreé. Ein Boot bringt die Touristen auf die kleine, autofreie Insel vor der Küste Dakars. Hier war jahrelang einer der unzähligen Umschlagsplätze des Sklavenhandels. Und da die Insel und die Sklavenhäuser noch so gut erhalten sind, wurde die Insel zum Unseco Weltkulturerbe erklärt. Im Sklavenhaus standen wir vor der "Door of no return", durch die die Sklaven gehen mussten. Wer diese durchschritt kam nie wieder zurück. Ein wirklich dunkler Teil der Geschichte. Heute sind auf der Insel viele Künstler zuhause und fertigen schöne Gemälde, Schmuck, Deko und vieles mehr. Im zweiten Weltkrieg war auf der Insel außerdem ein Stützpunkt der französischen Armee und die Überreste sind noch zu besichtigen. Auf der Insel befindet man sich in einer völlig eigenen, ruhigen Welt mit tollen Gärten und hübschen Gassen. Zurück auf dem Festland steckten wir erstmal wieder stundenlang im dichten Verkehr fest bis wir die Stadt nach fast einer Woche wieder verlassen haben/mussten/durften/wollten.

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5. Februar: Alhamdulillah

Tansania
Gott sei Dank

Einsam stolpert der Wanderer durch die Dünen. Immerwieder dringt Sand in seine Schuhe ein und er muss stehen bleiben um sie zu leeren. Irgendwann wird es ihm zu blöd und er zieht die Schuhe kurzerhand aus, nimmt sie in die Hand und maschiert barfuß weiter. Seine gepflegten Füße sind den heißen Sand aber leider nicht gewöhnt und so zieht er sie doch schnell wieder an. Er kommt an den ersten Palmen vorbei. Nur verlassene Hütten und versandete Gärten. Hinter der nächsten größeren Düne kann er noch mehr Palmen und Hütten ausmachen und hofft dort auf Hilfe zu stoßen. Doch die Hoffnung ist gering. Um diese Jahreszeit, nicht in der Erntezeit der Dattelpalmen, hier jemanden zu finden. Durch eine kleine Türe kommt der verschwitzte und dreckige Wandere in ein großes umzäuntes Gebiet. Wieder gehts vorbei an verlassenen und halb verfallenen Hütten. Doch dann hört er Musik. Er könnte Luftsprünge machen. Hier wohnt jemand.
Zuerst wird er von einem kleinen Mädchen entdeckt, die sofort im Zelt verschwindet und zusammen mit ihrer Mutter gleich darauf wieder auftaucht. Der Wanderer wird neugierig beäugt und dann herzlichst willkommen geheißen. Auf einer ihm fremden Sprache quasseln die Frauen auf ihn ein. Mit Händen und Füßen gestikuliert dieser wie wild. Mit den Händen versucht er das Autofahren nachzumachen um dann seltsame geräusche von sich zu geben. >>ggrr puff peng<< Und dann versucht er all sein französisch auszupacken und stammelt Wörter wie >>Police<<, >>Handy<<, >>mechanic<<, >>homme/men<< und >>military<<. Doch die Frauen beachten dies kaum und nötigen ihn ins Zelt einzutreten und erstmal einen Tee zu trinken. In der Hoffnung, das Mädchen rennt gleich los um einen anständigen Mann zu holen, willigt der Wanderer ein. Doch zu seiner enttäuschung kommen nur noch mehr Frauen hinzu, keine scheint sich zu entfernen um einen Mann zu holen. Schon rutscht der Wanderer unruhig hin und her und will schon selber wieder losziehen, da taucht plötzlich der erste Mann auf. Und es dauert nicht lang, dann sind 6 bis 7 Männer im Zelt und hören den Erkläruungsversuchen des Fremden zu. Mit Hilfe von Stift und Papier versucht dieser das Problem zu erklären.

- Anmerkung: Wer selber auch raten will um was es ging, sollte nicht gleich weiterlesen, sondern sich die Zeichnung oben anschauen und versuchen zu erraten um was es geht -

Auch ein Mechaniker kommt mit seinem Werkzeug (3 Sechskantschlüssel und 4 Gabelschlüssel) vorbei und der Wanderer freut sich schon über die Rettung und will gleich los. Doch zuerst muss gegessen werden, so der älteste Mann in der Runde. Die Waschschüssel macht die Runde, dann kommt eine große Schüssel in die Mitte der Männer. Säuerliche Pfannkuchen liegen dort geschichtet aufeinander. Mit der rechten Hand werden diese zerrupft und mit der Hand wird ein Ballen geformt und dann in den Mund geschoben. Auch der Gast versucht sich an dem ihm ungewöhnlichen Essen. Aber an seinem gesichtsausdruck ist zu erkennen, dass er sich an dieses Essen womöglich noch ewats gewöhnen muss . Auch dies wurde überstanden, doch wo war nun der Mechaniker hin? Also nochmals warten. Endlich taucht dieser wieder auf und eine kleine Gruppe von 4 Mann macht sich zu Fuß auf den weg zum liegengebliebenen Auto mit der wartenden Braut des Wanderers. Als endlich das Auto am Horizont auftaucht ist dort Bewegung zu sehen, mehr als nur von einer Person. Als die Gruppe der Männer näher herankommt können sie ein vollgepacktes Kamel, dessen Führer und eine Mitte 50-jährige Weiße Frau erkennen. Eva war zufällig auf ihrer 6-tägigen Wandertour durch die Wüste am Auto vorbeigekommen und bot an, mithilfe der Koordinaten Hilfe zu organisieren, wenn sie in 4 Tagen wieder im nächsten Stätdchen angekommen ist und keine positive Meldung der liegengebliebenen dort findet. Der erste Engel der am Auto vorbeikam.

Vollends am Auto angekommen strützt sich, der auf einem Auge blinde Mechaniker, sofort auf den Wagen. Er schaut und guckt, doch an seinem Gesichtsausdruck ist zu erkennen, dass er keine Ahnung hat wo das Problem liegt. Den Reisenden war mitten in der Wüste das Kugellager einer Umlenkrolle des Hilfsantriebsriemens zerbröselt. Dies hatte sich schon vor der Abreise angekündigt und so war eine ersatzrolle im Gepäck und schnell auch montiert gewesen. Nur der Riemen wollte nicht mehr drauf. Der Riemen treibt neben der Lichtmaschine allerdings auch die Servolenkung und noch viel wichtiger, die Kühlwasserpumpe an. Ohne diesen Riemen überhitzt der Motor innerhalb kürzester Zeit. Er musste also wieder an Ort und Stelle, damit die Fahrt vortgesetzt werden kann. Leider wusste der "Mechaniker" weniger bescheid als der Fremde. Als der "Mechaniker" dann nach einer Brechstange fragte und anfing damit die Lichtmaschine vom Motor brechen zu wollen, war es für den Fremden genug. Und da kam ihm auch der rettende Gedanke. Nicht Lösung 1 sondern Lösung 2 der Fädeltechnik des Riemens war die Lösung des Problems. Schnell war so der Riemen wieder montiert und voll Hoffnung wurde der Motor gestartet. "AAAAUUUUSSS" - schrie da seine Frau. Wild flogen Fetzen des Riemens durch die Luft. Misst! Zum Glück wurde dabei aber nur der halbe Riemen auseinandergerissen, der wohl durch die kaputte Umlenkrolle schon einen Riss bekommen hatte. Die kaputten Reste wurden entfernt und der halbe Riemen nun sehr ordentlich eingefädelt. Und jetzt lief der Wagen wieder. GOTT sei Dank!

Der Mechaniker und die Herren der Oase wurden natürlich sofort mit dem Wagen zurück in deren Oase gefahren und da es inzwischen schon früher Abend war, nahmen die beiden Reisenden die Einladung gerne an, beim Mechaniker zu Gast zu bleiben. Neben dessen Zelten durften sie ihren Wagen parken und ihr Zelt aufschlagen. Zum Abendessen wurde ein unglaublich leckeren Cusscuss, mit Gemüse aus dem Hauseigenen Garten, gekocht und unzählige Tees getrunken. Eine Führung durch die reichen Gärten des 6-fachen Familienvaters gehörten zum Abendprogramm. Karotten, Weizen, Oberschienen, Rote Beete, Pfefferminze, Dattelpalmen und Tomaten wurden hier mit hilfe eines ausgeklügelten Bewässerungssystemes angebaut. Morgens erwartete die zwei Reisenden dann die nächste Überraschung: Die ein paar Tage zuvor kennengelernten Deutschen Thomas und Claudia standen plötzlich auch in der Oase. Sie hatten sich ganz zufällig nur ein paar Meter entfernt abends im tiefsand festgefahren und dort die Nacht verbracht. Nun war die Weiterreise gerettet. Die anspruchsvolle Strecke nach Chinguetti konnte so zusammen gefahren werden und das Risiko nochmals irgendwo alleine liegenzubleiben war gebannt. GOTT sei Dank!

Einen Ersatzriemen wurde über den Campingplatzbesitzer Just, in Atar, aus Nouakchott bestellt und konnte am nächsten Tag dort abgeholt werden. Für unseren Defender gibt es allerdings zwei verschiedene Längen des Riemens. Für mit oder ohne Klimaanlage. Leider kam der falsche. Egal. Der alte hält ja noch und so sind die beiden nun selbst auf dem Weg nach Nouakchott um dort den richtigen neuen Riemen zu besorgen. Dort angekommen konnte der Riemen ohne probleme in den kürzeren getauscht werden und die beiden überlegten kurz ob sie ihn einfach einpacken und irgendwo auserhalb der Stadt erst montieren sollten. Doch um auf Nummer sicher zu gehen, wurde er gleich an Ort und Stelle montiert. Und ups... Dieser ist jetzt zu kurz. Es gäbe keinen anderen für dieses Modell, wollte der Spezialist in Nouakchott die beiden überzeugen. Und er sah auch keine Möglichkeit in Mauritanien einen solchen zu bekommen. Lang überlegten die beiden Reisenden was jetzt zu tun sei. Mit dem alten Riemen bis nach Dakar fahren? Da klopfte es plötzlich an der Scheibe, unser Schweizer Landy Fahrer Hans-Peter steht davor. Er was auch gerade zufällig hier um ein Ersatzteil zu besorgen. Und da er Mechaniker ist und den selben Defender fährt wurde ihm das Problem geschildert. >>Ich hab 3 als Ersatz dabei, könnt einen haben!<< Auch wir konnten ihm mit einem Ersatzteil (wenigstens als Muster zum kauf von neuen) aushelfen. GOTT sei Dank!

 

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