4. Januar

endlich Sonne



nicht mehr frieren

Aufgrund der etwas unkomfortablen Nacht und in Erwartung auf unser Visa in Barcelona haben wir uns am nächsten Morgen bereits um 6:00 auf den Weg gemacht. Dank Samuels Navigationskünsten war es ein leichtes das Konsult von Benin zu finden und auch ein Parkplatz war dank eines netten Wachmannes schnell gefunden.
Die Dame auf dem Konsulat empfing uns im Vorzimmer des Konsuls. In einer alten Stadtvilla ist das Konsulat in zwei mickrigen Räumen untergebracht. Und da der Konsul so viel Rauchen würde, musste ersteinmal gelüftet werden. Glücklicherweise reichten Hannahs Französischkentinnse aus, um mit der Dame das Nötigste auszutauschen und das VTE (Visa Touristique Entente) zu erhalten. Keine 30 Minuten später und 200€ ärmer halten wir das Visa in der Hand. Drei Monate haben wir nun Zeit jeweils einmal in die Länder Benin, Togo, Niger, BurkinaFaso und die Elfenbeinküste einzureisen, Leider meinte die Sekräterin, dass es immer wieder Schwierigkeiten bei der Einreise in die Elfenbeinküste gäbe. Wir sind gespannt wie es laufen wird.
Um schneller ins Warme zu kommen haben wir auf einen Stadtbummel verzichtet und sind gleich weiter gefahren. Gegen 16:00 Uher fanden wir einen offenen Campingplatz in Benicasim. Eine heiße Dusche (super saubere Sanitäranlagen), ein warmes Essen und unser bequemes Dachzelt war Urlaubfeeling pur.

5+6. Januar: Alhambra

Tansania
Oliven Oliven Oliven

Ausschlafen, In Ruhe Frühstücken und die ersten Blogeinträge mit misserablem Internet hochlasen, so sind wir erst gegen Mittag aufgebrochen. Wer dachte in Lauffen gibt es viel Wein der sollte mal in die spanischen Berge fahren hier gibt es viele, viele, viele Oliven Plantagen. Hunderte Kilometer entlang der Autobahn waren so weit das Auge reicht nur Olivenplaantaagen zu sehen. In diesem Gebiet wollten wir uns auch einen Schlafplatz für die Nacht suchen. Nach einigen Minuten der Suchen, fragten wir Arbeiter einer Plantage ob es nicht möglich sei hier unser Nachtlager aufzuschlagen. Ein netter Afrikaner machte uns klar, dass wir in die Stadt fahren sollten und nach einer Unterkunft suchen, hier draußen auf den Plantagen sei es viel zu gefährlich. Zu unserem Glück kamen auch die Ernstevorarbeiter hinzu. Sie diskutierten einen Moment auf Spanisch, bis einer der Männer uns einlud, bei Ihnen auf dem eingezäunten Hof eine Nacht schlafen zu schlafen. Die Vorarbeiter machten sich ernste Sorgen um die nächtliche Kälte und machten uns direkt ein großes Feuer. Mit Händen und Füßen, da wir dem Spanisch leider nicht mächtig sind, versuchten wir noch einige Infos auszutauschen. Mindestens drei mal schauten sie an diesem Abend nochmal nach uns. Als wir am nächsten Morgen die Eisschicht auf unserem Dachzelt sahen, haben wir ihre Sorge verstanden. Dennoch haben wir die Nacht mit Decken und Wärmflasche gut überstanden.
Aufgrund der Kälte sind wir dennoch früh am nächsten Morgen aufgebrochen. Cirka zwei Stunden entfernt wollten wir uns die Festung von Granada "Alhambra" anschauen. Die Festung und Parkanlagen der alten Sultane waren beeindruckend. Gegen Nachmittag machten wir uns weiter auf nach Gribraltar. Der Tipp von anderen Reisenden war, auf dem Lidl Parkplatz zu schlafen, und das Fähticket direkt neben an bei Carlos zu kaufen. Am Lidl angekommen war weit und breit kein anderer Camper zu sehen und wir machten uns etwas Sorgen dort alleine die Nacht auf einem Parkplatz im Industriegebiet zu schlafen. Doch eine Straße weiter war, wie auf den Fotos zu sehen ist, unsere Sorge völlig unbegründet. Das Ticket für die Fähre war schnell gekauft und Carlos empfohl uns als "Marokko Anfänger" ,die Fähre mit dem Ziehafen Tanger zu nehmen. Die Nacht war leider weniger erfreulich. Es ging ein mächtiger Sturm, die Geräusche des Industriehafens waren nicht zu überhören und zudem kam sicher noch unsere Nervosität vor der morgigen Überfahrt nach Marokko hinzu. Aufgrund der schlechten Nacht machten wir uns früh auf zum Hafen und waren somit auch die ersten. Alle Nervösität und Sorge war völlig unbegründet. Die Überfahrt verlief total problemlos. Alle Passangelegenheiten wurden direkt auf der Fähre geregelt. Auch die Zollabfärtigung nach der Fähre lief problemlos, keine 30 Minuten hat es gedauert bis unser Pass im System registriert wurde, das Auto nach Waffen durchsuchtund etwas Smaltak übers Wetter gehalten war.

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